Dörfli-Zunft Dierikon
Motto 2019: Die Mythen der Meere

Dörflifasnacht Dierikon

Die diesjährige Fasnacht ist schon wieder Geschichte, aber sie war wunderschön. Auch dank dem unermüdlichen Einsatz, welcher die teilnehmenden Gruppen leisten. Deshalb freut es die Dörfli-Zunft ungemein, dass wir die folgenden Gruppen anlässlich unserer Sujetprämierung auszeichnen und finanziell unterstützen konnten:

Kategorie Kinder: 1. Schulkinder Dierikon, 2. Drachenäschtli, 3. Wo ist der Appenzeller?

Kategorie Erwachene: 1. Holdrio, 2. Wagenschlepper, 3. Pegasus

Besuch bei den Nölli Grötze

Besuch bei den Holdrios

Besuch der Bahnhof-Guuggete

An der Kinderfasnacht Buchrain

Besuch bei den Wagenschleppern

Besuch bei der Zunft zum Dünkelweiher Luzern

Inthronisation von Thomas Träger, ehrenvoller Zunftmeister 2019 der Zunft zum Dünkelweiher Luzern.

Tafelenthüllung der Zunft zum Dünkelweiher Luzern

Der ehrenvolle Zunftmeister 2019, Thomas Träger, stammt aus Dierikon. Darum war die gesamte Zunft zum Dünkelweiher Luzern und verschiedene Gastzünfte in Dierikon anwesend.

Feierliche Inthronisation von Béatrice II. und Kurt I.

Am Sonntag, 13. Januar 2019 wurde das Zunftmeisterpaar der Dörfli-Zunft Dierikon offiziell in Amt und Würden eingesetzt. Mehr als 200 Gäste genossen beim morgendlichen Fasnachtsbrunch verschiedene Guggenmusigen und Darbietungen. Sie verfolgten die Feierlichkeiten zur Amtsübergabe an Béatrice II. und Kurt I., welche während der kommenden Fasnachtstage vom Weibelpaar Ala I. und Moritz I. begleitet werden.

Morgens um 9 Uhr versammelten sich die Mitglieder der Dörfli-Zunft in der Wohnung des Zunftmeisterpaares. Bei einem feinen Apéro wurde über die kommenden Ereignisse diskutiert, während den Frisuren und den Outfits der Familienmitglieder noch der letzte Schliff gegeben wurde. Kurz vor 10 Uhr machte sich dann der gesamte Zug lautstark auf den Weg zur Turnhalle. Dort wartete bereits die Familie des Zunftmeisterpaares, die geladenen Gäste und die fasnachtsbegeisterten Dieriker, welche die beiden mit grossem Applaus empfingen. Nach den Begrüssungsworten des Zunftpräsidenten eröffnete das Zunftmeisterpaar das feine Brunchbuffet.

Der Höhepunkt war dann die Amtseinführung des Zunftmeisterpaares. Vorgängig wurden die bestehende Weibelin Irène I. und das noch amtierende Zunftmeisterpaar Ala I. und Moritz I. verdankt und exthronisiert, indem ihnen die Symbole der Fasnachtsgewalt abgenommen wurden. Ala I. und Moritz I. wurden dann der Tradition der Dörfli-Zunft folgend sogleich als Weibelpaar des neuen Zunftmeisterpaares eingeführt. Erst dann war es Zeit für Béatrice II. und Kurt I., die Bühne zu betreten. Dass das Fasnachtsmotto "Die Mythen der Meere" lautet, sah man ihrer tollen Aufmachung an. In mühevoller Handarbeit wurde der typische blaue Zunftmantel mit zahlreichen Muscheln und sonstigen Schalen verziert. Sie liessen sich die Zunftkette umlegen und nahmen das Zunft-Zepter in Empfang. Voller Freude wandte sich die frisch gekürte Zunftmeisterin dann an die Anwesenden und drückte ihre Begeisterung darüber aus, die kommende Fasnacht als Zunftmeisterin zu erleben.

Musikalisch untermalt wurde der Anlass durch die Auftritte der Guggenmusigen Noteheuer und Nölli Grötze aus Luzern, sowie den Tröpfeler aus Root. Diverse Darbietungen von Bekannten und Freunden des Zunftmeisterpaares rundeten die Inthronisationsfeier ab. Das Zunftmeisterpaar und alle Anwesenden genossen die hervorragende Unterhaltung und erlebten einen kurzweiligen Sonntag.

Buttonübergabe

Die Tage werden wieder länger und die Blätter verfärben sich herbstlich bunt: Der perfekte Zeitpunkt für die Übergabe des neuen Buttons an das Zunftmeisterpaar. Wird der Button ebenso bunt wie der Blätterwald, oder eher dunkel wie eine mystische Sage? Das aktuelle Motto "Die Mythen der Meere" kann auf verschiedene Weise interpretiert werden. Diesen Punkt hebt Ala, die Gestalterin des Buttons, auch besonders hervor. Eine Google-Suche zum Motto liefere sehr schaurige Bilder von riesigen Seeungeheuern oder von alten griechischen Göttern.

Irgendwie sei sie damit nicht glücklich geworden, erklärt Ala weiter. Als grosser Fan von Sebastian, der Krabbe aus der Arielle-Reihe, habe sie auch andere Assoziationen mit dem Thema. Darum wollte sie einen bunten, lustigen und freundlichen Button erschaffen, welcher die bekannten Figuren aus der Reihe aufgreift.

Die Spannung steigt, als der Zeitpunkt der Präsentation näher rückt. Rund zwei Drittel der Zünftlerinnen und Zünftler haben sich an diesem Abend im Möhlikafi der Bäckerei Brunner eingefunden, um bei diesem Augenblick live dabei zu sein. Das Zunftmeisterpaar Béatrice II. und Kurt I. freut sich zusammen mit den Kindern über den gelungenen Button. Voller Stolz und unter freudigem Applaus überreicht ihnen Ala die ersten zwei offiziellen Prägungen. Der Button wurde wie in den vergangenen Jahren von der Stiftung Brändi in Horw hergestellt.

Ein Apéro rundete den spannenden Abend ab. Es wurde musikalische Unterhaltung auf der Panflöte durch die jüngste Tochter des Meisterpaares geboten. Nach angeregten Geprächen wollte man dann noch Meeresfeeling erleben, und wo geht das besser als in der neuen Surfwelle bei der Mall of Switzerland? Obwohl dann doch niemand nass werden wollte und auf das Board stieg...

Termine

Das aktuelle Zunftjahr sieht folgendermassen aus:

Samstag
14
Sep

Zunftbot

Das Zunftmeisterpaar 2019 ist gewählt

Wir freuen uns, mit dem neuen Zunftmeisterpaar Béatrice II. & Kurt I. auf eine mystische Reise in die Unterwasserwelt zu gehen. Mit Begeisterung wurde das Zunftmeisterpaar am Zunftbot empfangen. Begleitet werden die beiden vom Weibelpaar Moritz I. und Ala I.

Ausflug der Dörfli-Zunft

Bei strahlendem Sonnenschein traffen sich die Mitglieder der Dörfli-Zunft Dierike und die Helfer der Fasnacht 2018 an der Talstation der Pilatusbahn in Kriens. Die ganz Hartgesottenen nahmen bei der Hitze den Aufstieg auf die Krienseregg unter die Füsse. Die Anderen reihten sich in den Pulk der Inder und Chinesen ein, um bequem per Gondel auf den Berg zu gelangen. Im Naturfreundehaus gab es dann die ersten Rast und eine feine Verpflegung. An Gesprächsthemen mangelte es ebenfalls nicht. Später ging es auf einem lockeren Spaziergang weiter zum Berghaus Gruohubel. Dort konnte man die herrliche Aussicht auf Luzern und das schöne Rontal geniessen. Die Zeit verging beim Diskutieren, Kegeln, Essen und Trinken wie im Flug, und schon bald hiess es, den Heimweg in Angriff zu nehmen.